Nachdem ich 1980 meinen ersten Computer (ZX81 von Sinclair) bekam, lag schon damals mein Hauptaugenmerk auf Programmierung. Da der "Computer" selbst keine Software beinhaltete, war man auf ein kleines Buch (ich glaube es hieß "Spiele bis 1 MB") und somit auf eine Speichererweiterung von sage und schreibe 1MB angewiesen.

Mein erstes Spiel, welches ich damals noch aus dem Buch abtippte, war ein Downhill-Spiel.
Man mußte einen kleinen Balken zwischen zwei andere Balken durchfahren lassen und dies in möglichst kurzer Zeit.

ZEIT... das war der springende Punkt.

Denn meist war es so, dass man schon richtig von Glück sprechen konnte, wenn man es denn geschafft hatte, nach dem Eingeben des kompletten Programms (Speichermedien gab es für diesen "Computer" noch nicht!), wenigstens einmal bis ins Ziel zu kommen, bevor die Speichererweiterung für diesen Abend wegen "Hitzetod" den Geist aufgab.

Also habe ich mich mit dem Quelltext (Basic) auseinandergesetzt und habe die Tore, zwischen die es zu fahren galt, einfach jeden Abend weiter auseinander programmiert, bis...

... tja, bis ich schließlich meinen steuerbaren Balken einfach gerade herunterfahren lassen konnte.

Gut, die Rekordzeit war geschafft, sogar in mehreren Spielen an einem Abend, aber der Spielspaß war natürlich auch verloren...

Dafür aber war der Stolz gestiegen, ein Programm umgeschrieben zu haben...

Im Laufe der folgenden Jahre wechselte dann mehrfach der Computer von Sharp (freiprogrammierbarer Taschenrechner mit einer 64 kB Speichererweiterung) über Atari ST 512 (der zu meiner Freude einen Haarriss auf dem Mainboard hatte!) hin zum Amiga 500 mit einer 8MB Speichererweiterung und einer Festplatte.

Als in der Schule die erste Informatik AG gegründet wurde, war ich ebenfalls mit von der Partie.
Hier wurden Kenntnisse in den Programmiersprachen "Basic", "Fortran", "Turtle Geographik", "Pascal"
sowie das erste Hardwarewissen vermittelt.

Der Amiga 500 von Commodore war damals mein ganzer Stolz.
1987 ging es dann mit "Highspeed" (300k-Modem) ins BTX-Netzwerk.

Auch wurden mit Ihm die ersten erfolgreichen Programmierschritte in der
Programmiersprache "C" mit einem Maxon-C++-Compiler unternommen.

Da ich auf meiner Hauptarbeitsstelle mit dem Wissen um mein Wissen alleine nichts reissen konnte, entschied ich mich 1996 einen Fernkurs bei dem "ILS Hamburg" zu machen, den ich 1997 erfolgreich abschloss, damit ich endlich den Nachweis über meine Kenntnisse schriftlich in Händen halten konnte.

1998 verhalf mir dies unter anderem zu einem Job in der gleichen Firma im EDV-Bereich, anfangs noch als BenutzerService, dann mit zusätzlichen Aufgaben wie WebMaster und schließlich Programmierung von Schnittstellen zur Bedienung von Standardprodukten wie z.B.:

  • SAP
  • Oracle
  • mySQL
  • SICAD
  • Office-Produkten

und kompletten Neuentwicklungen.

Die Jahre 1996 / 1997 waren insgesamt ereignisreiche Jahre.
Eine Computerfirma aus Düsseldorf bot mir einen Nebenjob an, als der Geschäftsführer von meinem Vorhaben erfuhr, mich nebenberuflich selbstständig zu machen.
Diesen Job führte ich auch als Zweigstellenniederlassung für den Bereich Düren weitgehend selbstständig aus.

Als es dann 1997 zu argen Missverständnissen mit der Firma kam, blieb mir nichts anderes übrig, als am 27.04.1998 ein Gewerbe rückwirkend zum 01.02.1997 anzumelden, um an mein bereits verdientes Geld bei der Firma zu kommen.

Mit und mit baute sich seither ein kleiner Kundenkreis auf, dem ich und der mir, fast schon familiär, die Treue hält.

Von meinem Hauptarbeitgeber wurde ich dann in den Jahren 1998 bis heute
weitergebildet in Sachen:

  • HTML-Programmierung
  • Novell-Netware 3.11/3.12
  • Novell-Netware SFT_III
  • Novell-GroupWise
  • Novell-Z.E.N.-Works
  • Cisco-Komponenten
  • Datenbank-Programmierung
  • Java-Programmierung (insg. 10 Kurse!)
  • PHP-Programmmierung
  • Content-Management-Systeme
  • C#-Programmierung
  • u.v.m



Von der Gründung an bis zum 31.03.2004 hieß die Firma

René Mostard "IDNS Computersysteme".

Doch durch die Verschiebung der Hauptaufgabengebiete ( "IDNS" stand für Individualsoftware, Datenverarbeitung, Netzwerktechnik und Service) konnte ich mich selbst mit dem Zusatz nicht mehr identifizieren.
Hinzu kamen Anfang 2004 Cooperationen mit 2 Kölner Firmen die nun zusätzlich die Identifizierung in mir wanken ließen.



Kurzum wurde aus

René Mostard "IDNS Computersysteme"

nun

René Mostard "MORE IT-Solutions".

Ich möchte es an dieser Stelle nicht versäumen, mich bei all meinen Kunden recht herzlich für das Vertrauen, das Verständnis und für die Treue der letzten 7 Jahre zu bedanken und hoffe, dass wir diese erfolgreichen Geschäftsbeziehungen weiterhin aufrecht erhalten können und werden.

Nochmals "VIELEN DANK IHNEN ALLEN".


René Mostard
03.2004

 

 


rm@more-its.de | Tel.: +49 2421 920920